Über die Herkunft des portugiesischen Wasserhundes weiß man leider sehr wenig, man nimmt an, dass Wasserhunde bereits in vorchristlicher Zeit von Persien nach Portugal eingeführt wurden. Dort wurde der Wasserhund bereits etwa um 600 v. Chr. erwähnt. In der Zeit als die iberische Halbinsel von den Römern besetzt wurde, berichteten diese vom “canis piscator”, dem fischenden Hund. In der selben Zeit kannte man in Rom unter Kaiser Augustus einen Hund Namens “canis leo” . Der Hund, der wie ein Löwe getrimmt war.
Der Cão de agua Português (der portugiesische Wasserhund) war ursprünglich ein Fischerhund. Früher war der Wasserhund an der gesamten portugiesischen Küste anzutreffen. Er bewachte die Fischerboot und den Fang, auch beim Fischen war er aktiv dabei, denn er konnte die Fischschwärme riechen und gab den Fischern ein Zeichen zum Auswerfen der Netze, er schwamm und tauchte um die Fische ins Netz zu treiben, er hielt die Verbindung zwischen den Booten und half beim Einholen der Netze. Wie angesehen der Wasserhund bei den Fischern war, zeigte auch sein Lohn für die Arbeit, denn ihm stand der gleiche Anteil am Fang zu, wie auch den Fischern. In der heutigen Zeit haben Wasserhunde für den Fischfang keine Bedeutung mehr. Den Wasserhund findet man heute in Portugal häufig als Familienhund.
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