Perro de Agua Español
Über die Herkunft des spanischen Wasserhundes wird ebenso wie bei den anderen in Europa verbreiteten Wasserhund Rassen diskutiert und spekuliert. Es gibt auch hier zwei Theorien, wie bereits beim französischen Wasserhund „Barbet“ beschrieben, soll er aus Nordafrika von den Mauren mitgebracht worden sein.
Die Vertreter der zweiten Theorie vermuten, dass die Türken die Hunde bei der Ausfuhr von Schafen mit nach Spanien brachten.
Der spanische Wasserhund (Perro de Agua Español) ist vor allem im Süden des Landes, in Andalusien weit verbreitet. Den spanischen Wasserhund unterteilt man in drei Typen, den bereits erwähnten „Typ Sierra“ aus Andalusien, den „Typ Marismeño“ von der Küste und den „Perro del Cantábrico“ aus dem Norden.
Der Perro de Agua Español wird auch heute noch in Spanien als Hüte oder Jagdhund eingesetzt. Zeitgemäß findet man diese vielseitige und flexible Rasse heute auch als Rettungshund und bei der Polizei als Schutz- oder Drogenspürhunde. Da der Wasserhund sehr anpassungsfähig ist, wird er auch gern als Therapie oder Assistenzhund eingesetzt.
Er ist wie alle Wasserhundrassen auch ein sehr guter Familienhund der aber körperlich wie geistige Beschäftigung braucht um nicht zu verkümmern.
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