Der französische Wasserhund Barbet da Capo verdankt seinen Namen dem französischen Wort „barbe“, für Bart.
Wie auch bei den anderen Wasserhund Rassen wird über seine Herkunft spekuliert und diskutiert. Am wahrscheinlichsten scheint, dass er über den Orient nach Frankreich kam. So nimmt man an, dass er mit den Mauren durch die Meerenge von Gibraltar zur iberischen Halbinsel und so bis nach Gallien gelangte. Charles Martel stoppte 732 n. Chr. die Mauren in Poitiers. So fand diese Wasserhund Rasse ihren Weg nach Frankreich.
Da sich der Barbet durch seine Vielseitigkeit auszeichnet, wurde er von den französischen Bauern im Mittelalter als Wach und Hütehund sowie zur Jagd eingesetzt.
Zu diesen Zeiten war der Besitz einiger Hunderassen nur den höheren Gesellschaftsschichten vorbehalten, das machte den Barbet mit seinen vielseitigen Eigenschaften für die Bauern besonders wertvoll.
Der Barbet wurde dann im 18 Jahrhundert auch mit anderen Rassen gekreuzt, ein Ergebnis dieser Kreuzung sind z.B. die Pudel.
Leider geriet der Barbet da Capo im Laufe der Zeit mehr und mehr in Vergessenheit und drohte fast Auszusterben.
Auch in der heutigen Zeit gehört der französische Wasserhund zu den wenig bekannten Rassen.
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